Tipps für
Ihre erfolgreiche Bewerbung

Hier erfahren Sie mehr über den Ablauf und die formalen Vorgaben des Bewerbungsprozesses.

Sie haben auf einem der zahlreichen Wege ein passendes Stellenangebot gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Damit sind Sie Ihrem Traumjob bereits ein Stück nähergekommen. Nun können Sie Ihre Bewerbungsmappe auf die Stelle zugeschnitten zusammenstellen. 

Ihre schriftliche Bewerbung reichen Sie in der Regel per E-Mail oder über das Karriereportal des Unternehmens ein. Einige Unternehmen akzeptieren auch noch Bewerbungen per Post. Wenn Sie die folgenden inhaltlichen Formalitäten in Ihrer Bewerbung beachten, haben Sie gute Chancen, im Bewerbungsprozess einen Schritt weiterzukommen. 

Was gehört in eine Bewerbung?
Was gehört in eine Bewerbung?

Lebenslauf

Anschreiben

Zeugnisse

Nachweise

In Ihrem Lebenslauf führen Sie die bisherigen Stationen Ihres Berufslebens auf. Neben Karriere-Meilensteinen nennen Sie hier auch Ihre Kontaktdaten, Bildungswege und weitere Kenntnisse.

Im Anschreiben legen Sie Ihre Kenntnisse und Stärken dar: Hier machen Sie Ihrem potenziellen neuen Arbeitsgeber deutlich, warum Sie die passende Besetzung für die Stelle sind. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine A4-Seite sein.

Legen Sie Ihrer Bewerbung Kopien Ihrer Schul-, Abschluss- und bisherigen Arbeitszeugnisse bei. Amtlich beglaubigte Kopien sind nur dann notwendig, wenn sie ausdrücklich im Stellenprofil verlangt werden.

Ergänzen Sie Ihre Bewerbung mit Nachweisen weiterer Qualifikationen wie beispielsweise Sprachzertifikaten oder Weiterbildungen. In der Regel genügt es, wenn Sie nur die für die Stelle relevantesten Nachweise mitschicken.

Anlaufstellen und Kontakte

In Rheinland-Pfalz unterstützen Sie zahlreiche Anlaufstellen während Ihres Bewerbungsprozesses. Finden Sie hier die passende Ansprechperson in Ihrer Nähe.

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Der Bewerbungsprozess im Überblick

Von der schriftlichen Bewerbung bis zum Erstgespräch – hier erfahren Sie, wie ein Bewerbungsprozess in einem deutschen Unternehmen üblicherweise abläuft und was Sie bei den einzelnen Schritten beachten sollten.  

Wenn Sie eine Stelle gefunden haben, für die Sie sich interessieren, müssen Sie eine schriftliche Bewerbung erstellen. Diese reichen Sie über das Karriereportal des jeweiligen Unternehmens, per E-Mail oder, in einigen Fällen, per Post ein. Ihre schriftliche Bewerbung sollte folgendes beinhalten: ein Anschreiben, Ihren aktualisierten Lebenslauf sowie Zeugnisse und Nachweise über Abschlüsse und Qualifikationen. In Deutschland ist es üblich, das Anschreiben sowie den Lebenslauf handschriftlich zu unterschreiben und ein aktuelles, professionelles Foto beizufügen. 

Wenn Sie mit Ihrer schriftlichen Bewerbung überzeugen konnten, lädt das Unternehmen Sie zu einem Vorstellungsgespräch ein. In Deutschland ist es üblich, dass Vorstellungsgespräche in Präsenz stattfinden. Immer mehr Unternehmen bieten jedoch digitale Erstgespräche an. Für beide Formate ist es wichtig, den jeweiligen Dresscode des Unternehmens zu berücksichtigen sowie gut vorbereitet und pünktlich zum Termin zu erscheinen. 

Je besser Sie sich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten, desto sicherer und entspannter starten Sie ins Gespräch – und desto leichter fällt es Ihnen, Ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Informieren Sie sich vorab umfassend über das Unternehmen, für das Sie sich interessieren, und strukturieren Sie Ihre Selbstvorstellung: Was sind Ihre Stärken, wie war Ihr bisheriger Werdegang? Überlegen Sie sich Fragen, die Sie der Person, die das Gespräch mit Ihnen führt, stellen möchten. 

Im Vorstellungsgespräch erfahren Sie zunächst mehr über das Unternehmen und die Stelle, auf die Sie sich beworben haben. Dann folgt der Gesprächsteil, in dem Sie im Mittelpunkt stehen. Rechnen Sie mit Fragen zu Ihrem bisherigen Werdegang, Ihren Stärken und Schwächen sowie Ihren Vorstellungen von Ihrer potenziellen neuen Tätigkeit. Anschließend können Sie Ihrem Gegenüber Ihre Fragen stellen – nutzen Sie diese Gelegenheit unbedingt: Hiermit signalisieren Sie Ihr Interesse an der Stelle und am Unternehmen. Sofern vorab nicht angesprochen, können Sie auch den weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses erfragen. Dieser hängt vom Unternehmen ab: In einigen sind Folgegespräche oder Assessment Center üblich. 

Die schriftliche Bewerbung

Wenn Sie eine Stelle gefunden haben, für die Sie sich interessieren, müssen Sie eine schriftliche Bewerbung erstellen. Diese reichen Sie über das Karriereportal des jeweiligen Unternehmens, per E-Mail oder, in einigen Fällen, per Post ein. Ihre schriftliche Bewerbung sollte folgendes beinhalten: ein Anschreiben, Ihren aktualisierten Lebenslauf sowie Zeugnisse und Nachweise über Abschlüsse und Qualifikationen. In Deutschland ist es üblich, das Anschreiben sowie den Lebenslauf handschriftlich zu unterschreiben und ein aktuelles, professionelles Foto beizufügen. 

Einladung zum Vorstellungsgespräch

Wenn Sie mit Ihrer schriftlichen Bewerbung überzeugen konnten, lädt das Unternehmen Sie zu einem Vorstellungsgespräch ein. In Deutschland ist es üblich, dass Vorstellungsgespräche in Präsenz stattfinden. Immer mehr Unternehmen bieten jedoch digitale Erstgespräche an. Für beide Formate ist es wichtig, den jeweiligen Dresscode des Unternehmens zu berücksichtigen sowie gut vorbereitet und pünktlich zum Termin zu erscheinen. 

Die Gesprächsvorbereitung

Je besser Sie sich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten, desto sicherer und entspannter starten Sie ins Gespräch – und desto leichter fällt es Ihnen, Ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Informieren Sie sich vorab umfassend über das Unternehmen, für das Sie sich interessieren, und strukturieren Sie Ihre Selbstvorstellung: Was sind Ihre Stärken, wie war Ihr bisheriger Werdegang? Überlegen Sie sich Fragen, die Sie der Person, die das Gespräch mit Ihnen führt, stellen möchten. 

Das Vorstellungsgespräch

Im Vorstellungsgespräch erfahren Sie zunächst mehr über das Unternehmen und die Stelle, auf die Sie sich beworben haben. Dann folgt der Gesprächsteil, in dem Sie im Mittelpunkt stehen. Rechnen Sie mit Fragen zu Ihrem bisherigen Werdegang, Ihren Stärken und Schwächen sowie Ihren Vorstellungen von Ihrer potenziellen neuen Tätigkeit. Anschließend können Sie Ihrem Gegenüber Ihre Fragen stellen – nutzen Sie diese Gelegenheit unbedingt: Hiermit signalisieren Sie Ihr Interesse an der Stelle und am Unternehmen. Sofern vorab nicht angesprochen, können Sie auch den weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses erfragen. Dieser hängt vom Unternehmen ab: In einigen sind Folgegespräche oder Assessment Center üblich. 

Fragen und Antworten zur Bewerbungsmappe

Von Inhalten bis zum Umfang – hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die schriftliche Bewerbung.

In Ihrem Anschreiben geben Sie dem Unternehmen einen ersten Eindruck von sich. Sie erläutern, warum Sie sich für die ausgeschriebene Stelle interessieren und warum Sie für diesen Job der oder die Richtige sind. Machen Sie Ihre Stärken deutlich und versuchen Sie, Ihren potenziellen Arbeitgeber von sich und Ihren Qualifikationen zu überzeugen. Dazu nennen Sie besonders wichtige Stationen und Fähigkeiten aus Ihrem bisherigen Berufsweg. Erwähnen Sie auch Ihre Sprachkenntnisse und weitere Qualifikationen, wenn diese für die neue Stelle wichtig sind. Sicher interessiert Ihren potenziellen Arbeitgeber auch, warum Sie nach Deutschland gekommen sind und/oder hier arbeiten wollen. Haben Sie einen Aufenthaltstitel, sollten Sie diese Information in den Bewerbungsunterlagen ergänzen. Ihr Anschreiben sollte allerdings nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. 

In Ihrem Lebenslauf stellen Sie die wichtigsten Daten aus Ihrem bisherigen Berufsleben zusammen. Viele Unternehmen in Deutschland bevorzugen einen tabellarischen Lebenslauf, in dem Sie mit den aktuellsten Angaben zu Ihrer Berufslaufbahn beginnen.

Ihr Lebenslauf sollte folgende Informationen beinhalten:  

  • Kontakt mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Geburtsdatum und Nationalität
  • Professionelles Bewerbungsfoto
  • Bisherige Berufspraxis mit dem Zeitraum, Namen und Ort des Arbeitgebers sowie Bezeichnung Ihrer Tätigkeit
  • Schulbildung und Ausbildung ab der weiterführenden Schule inklusive Noten (ins Verhältnis gesetzt zum Notensystem Ihres Heimatlandes)
  • Bei einem Studium: Name der Hochschule/Universität und Ort, Studienfach und Noten
  • Praktika mit Kurzbeschreibung der Aufgaben
  • Sprachkenntnisse  
  • EDV-Kenntnisse  
  • Ehrenamtliches Engagement 

Ihr Lebenslauf sollte nicht zu lang sein, ideal sind höchstens zwei A4-Seiten. Beschränken Sie sich auf Angaben, die relevant sind für die Stelle, auf die Sie sich bewerben. Achten Sie zudem darauf, die Seiten nicht zu überladen, damit Sie gut lesbar bleiben.  

Zu Ihrer Bewerbung gehören auch die wichtigsten Zeugnisse. Das sind zum Beispiel Zeugnisse Ihres Schul- oder Ausbildungsabschlusses oder die Zeugnisse und/oder Referenzen von früheren Arbeitgebern. Auch Nachweise über Sprachkenntnisse oder EDV-Kenntnisse können Sie beilegen. In der Regel genügt es, wenn Sie nur die wichtigsten Nachweise beifügen.

Normalerweise bekommen Sie die Bewerbungsunterlagen nicht zurück, deswegen sollten Sie immer nur Kopien von Ihren Unterlagen verschicken und niemals Originale. Amtlich beglaubigte Kopien sind nur dann nötig, wenn dies ausdrücklich verlangt ist. Wenn Ihre Unterlagen, wie z. B. Ausbildungs- oder Studienzeugnisse, nicht auf Deutsch oder Englisch sind, legen Sie eine Übersetzung bei, damit das Unternehmen Ihre Leistungen richtig verstehen und bewerten kann.

Bewerbungsprozess in Deutschland

Von der schriftlichen Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch – im Informationsportal Make it in Germany finden Sie alles, was Sie rund um die Bewerbung in Deutschland wissen müssen.

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